Nach dem Tod

Was geschieht mit den verstorbenen Gorilla'S?

Ein verstorbener Gorilla oder Menschenaffe wird zur Autopsie ins Institut für Veterinärpathologie der Universität Zürich abgegeben. Da wird die tatsächliche Todesursache festgestellt und somit geprüft, ob die Erstdiagnose des Tierarztes zutrifft. Vor allem aber, ob noch weitere Krankheiten gefunden werden, die beim lebenden Tier nicht entdeckt werden konnte. Diese pathologischen Untersuchungen sollen helfen, Krankheiten bei Tieren besser zu verstehen und die Symptome bei lebenden Tieren richtig zu deuten.

Einst mussten aufwändige medizinische Obduktionen durchgeführt werden. Mit der heutigen Technik können weitgehend sämtliche notwendigen Daten tomografisch erfasst werden.

Nach der Untersuchung werden die nicht verwendbaren Überreste im Tierkrematorium verbrannt. Der Leichnam wird für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung gestellt und im Anthropologischen Institut & Museum der Universität Zürich aufbewahrt. Unter anderem wrd Bubu, der erste Gorilla in der Geschichte des Zoo Zürich, seit 1935 in einem der Lager konserviert. Ab und zu werden Exemplare auch zur Präparation für Museen freigegeben.

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