Libonza

Das erste Kind von N'Yokumi

© Kuvam
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In den frühen Morgenstunden vom 26. Februar 2011 wurde das Gorilla-Mädchen Libonza geboren. Ihre Mutter N‘Yokumi kümmert sich von Beginn an fürsorglich um ihr Neugeborenes.

Eines Tages entdeckten die Tierpfleger bei Libonza eine Verletzung am linken Bein. Die oberflächliche Verletzung schien harmlos zu sein und man entschied die Situation zu beobachten. Einige Tage später viel bei Libonza eine weit bedenklichere Verletzung am rechten Arm auf. Wiederum konnten keine Auffälligkeiten innerhalb der Gruppe beobachtet werden. Die Fachleute beschlossen daraufhin das verletzte Gorilla-Mädchen zu untersuchen.

Um an das verletzte Jungtier heranzukommen musste Mutter N’Yokumi zunächst ruhig gestellt und danach narkotisiert werden. Knochenbrüche am Arm und am Bein, schwere Verletzung des Ellbogengelenkes und eine grosse, offene Fleischwunde waren, nach den medizinischen Untersuchungen, die traurigen Feststellungen. Da, nach Abwägung, die Heilungschance als zu gering beurteilt wurde, entschieden die Fachspezialisten, schweren Herzens, am 27. Mai 2011 Libonza von ihren Schmerzen zu befreien.

Es wurde vermutet, dass die unerfahrene N’Yokumi kurzfristig die Übersicht verloren hatte und dabei die beiden 7-jährigen Halbgeschwister Eyenga und Enea das Neugeborene in wilde Spielereien mit sich zerrten. Im darauf folgenden Gerangel könnten diese folgeschweren Verletzungen entstanden sein. Ein trauriges aber durchaus auch in freier Wildbahn vorkommendes Naturereignis.

Gorilla-Baby Libonza

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